Autor*innen: Morgenstern, U.; Hibbeler, L.-E. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 28 | Heft: 4 | Seiten: 59 bis 66 | Erscheinung: 03.09.2026 | DOI: 10.3936/pw211666920_413
Erwerb der Online-Version als PDF-Datei
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Dieser Beitrag beleuchtet geschlechtsspezifische Unterschiede in der Bewegungsmotivation und -praxis von Menschen mit Demenz. Auf Basis von zehn qualitativen Interviews mit pflegenden Angehörigen wird analysiert, wie sich biografisch geprägte Vorlieben und soziale Rollenerwartungen auf die Auswahl und Umsetzung von Bewegungsangeboten auswirken. Die Ergebnisse zeigen, dass Männer häufiger zweckgebundene und strukturierte Aktivitäten bevorzugen, während Frauen eher soziale und kreative Bewegungsformen schätzen. Die Bewegungsbereitschaft ist dabei stark vom sozialen Umfeld abhängig. Ausgehend vom Life Course Approach werden praxisorientierte Empfehlungen formuliert, um geschlechtergerechte, alltagsnahe Bewegungsangebote gezielt zu fördern und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz nachhaltig zu stärken.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.