Autor*innen: N.N. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 51 | Heft: 10 | Seiten: 13 bis 14 | Erscheinung: 26.08.2026
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Abstract
Wenn Du Medizin zu studieren beginnst, hast Du oft eine ausgesprochene soziale oder, sagen wir mal, einfach eine menschliche Motivation. Du willst in Deinem Beruf Befriedigung finden, indem Du anderen, kranken Menschen hilfst, im Studium willst Du lernen, wie das im Einzelnen und am besten geht. Du freust Dich, dass Du später eine nützliche Funktion in der Gesellschaft wahrnehmen wirst und behauptest, das Sozialprestige und das Geld, das mit dieser Funktion verbunden ist, sei für Dich sekundär. Was für Dich gilt, denkst Du auch von anderen, und so wirst Du in Deinen universitären Lehrern ebensolche zur Selbstaufgabe bereite und überzeugte Mediziner sehen, allen voran der Direktor unseres Kieler Anatomischen Institutes. Gerade dieses Institut mit seinem väterlichen Vorsteher wird Dich in den ersten zwei Semestern fast vollständig und auch im dritten noch sehr wesentlich mit allerlei Kleinigkeiten beschäftigen.
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