Zum Inhalt springen
Hoher Pflegegrad gleich hohe Risiken? Eine Fall-Kontroll-Studie mithilfe von Routinedaten aus der Altenpflege
carelit_317942_2.jpg
carelit_317942_3.jpg
carelit_317942_4.jpg
carelit_317942_5.jpg
carelit_317942_6.jpg
carelit_317942_7.jpg
carelit_317942_8.jpg

Hoher Pflegegrad gleich hohe Risiken? Eine Fall-Kontroll-Studie mithilfe von Routinedaten aus der Altenpflege

(0 Rezension)

Autor*innen: Graeb, F.; Wolke, R.; Reiber, P.; Berger, B.; Essig, G.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft   |   Jahrgang: 26   |   Heft: 3   |   Seiten: 125 bis 132   |   Erscheinung: 03.07.2024   |   DOI: 10.3936/9dx70p90


Erwerb der Online-Version als PDF-Datei


Abstract

Seit Einführung des 2017 eingeführten neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden kaum Studien zu Kennzeichen von Pflegebedürftigkeit aufgelegt. Mithilfe eines Routinedatensatzes aus sechs stationären Langzeitpflegeeinrichtungen sollen typische Merkmale von Personen mit hohem Pflegegrad ermittelt werden, definiert als Pflegegrad (PG) 4-5. Die multivariate logistische Regression zeigt eine signifikante Risikoerhöhung für Sturz (OR 1,82; KI(95 %) 1,19-2,79; p = 0,006), Dekubitus (OR 3,31; KI(95 %) 1,73-6,39; p < 0,001) und Mangelernährung (OR 1,92; KI(95 %) 1,18-3,11; p = 0,008) bei hohem Pflegegrad, nicht jedoch für Krankenhauseinweisungen. Ein hoher Pflegegrad ist mit erhöhten pflegerelevanten Risiken assoziiert, es werden aber weiterführende Studien mit größeren Datensätzen benötigt.


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


ALTER GRUPPE DEMENZ LANGZEITPFLEGE STURZ DEKUBITUS RISIKO KRANKENHAUSEINWEISUNG ANALGETIKA
Preis
19,95 € 19,95 € (inkl. Steuern)
19,95 € (inkl. Steuern)

 Sichere Online-Zahlung
 Abo-Freischaltung sofort
 Jederzeit kündbar