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Knopflochpunktion versus Strickleiterpunktion in der chronischen Hämodialyse – eine Übersichtsarbeit
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Knopflochpunktion versus Strickleiterpunktion in der chronischen Hämodialyse – eine Übersichtsarbeit

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Autor*innen: Schumacher, P.; Komurka, C.; Univ.-Prof. Mag. Dr. Müller, G.; Deufert, Priv.-Doz. Dr. D.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 23   |   Heft: 5   |   Seiten: 271 bis 284   |   Erscheinung: 01.10.2020   |   DOI: 10.3936/1761


Abstract

Ein funktionstüchtiger arteriovenöser (AV) Gefäßzugang ist essentiell für die Hämodialyse. Gegenwärtig werden von den Spezialisten zwei Punktionsformen in der Praxis divergent diskutiert. Aus diesem Grund war das Ziel, die Auswirkung der Knopflochpunktion eines AV-Shunts im Vergleich zur konventionellen Strickleiterpunktion hinsichtlich punktionsassoziierten Infektionsrisiko, Schmerzempfinden und Aneurysmabildung beim erwachsenen Hämodialyse-Patienten zu ermitteln. Es erfolgte eine systematische Literaturrecherche in unterschiedlichen Datenbanken. Nach Bestimmung von Einund Ausschlusskriterien wurden die ausgewählten Studien anhand quantitativer Beurteilungsbögen analysiert. Im Hinblick auf das Infektionsrisiko und punktionsinduzierte Schmerzempfinden von Patienten mit AV-Shunt sind die Forschungsergebnisse sehr heterogen. Die Entstehung bzw. Vergrößerung von Aneurysmen dagegen ist bei der Knopflochpunktion im Vergleich zur Strickleiterpunktion signifikant verringert.


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