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Angst vor Corona – Bedrohung der Pflege durch die Logik eines Affekts
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Angst vor Corona – Bedrohung der Pflege durch die Logik eines Affekts

Autor*innen: Jansen, PD Dr. T.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 22   |   Heft: 5   |   Seiten: 53 bis 56   |   Erscheinung: 11.05.2020   |   DOI: 10.3936/docid196789


Abstract

Die Corona-Krise: Die Herausforderung, die Corona an die Pflege stellt, ist nicht nur das neue Krankheitsbild – vielleicht ist das sogar der bei weitem kleinste Teil. Es sind vielmehr die mit der Pandemie einhergehende Arbeitslast, das Infektionsrisiko sowie die Knappheit an Material. Die Letalität ist höher als gedacht. Therapieund Pflegestandards sind nicht etabliert. Medikation gibt es nicht. Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Schutzkleidung – das alles fehlt. Hinzu kommen die Personalknappheit und die Überarbeitung. Es ließe sich noch weiteres anführen, etwa die atypischen Verläufe, die soziale Isolation, der Bruch in den alltäglichen Routinen – bis hin zu Ausgrenzung und Stigmatisierung (Gutenson, 2020). Corona schafft auf vielen Ebenen eine reale Bedrohungslage für Beschäftigte in pflegerischen und therapeutischen Berufen.


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