Autor*innen: Herpell, M.; Okroi, J.; Harder, N. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 25 | Heft: 6 | Seiten: 280 bis 292 | Erscheinung: 14.12.2023 | DOI: 10.3936/5025
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Abstract
Die meisten unterstützungsbedürftigen Personen in Deutschland werden im Alter häuslich betreut. Der aktuelle Koalitionsvertrag betont die Bedeutung der häuslichen Betreuung und verspricht, Angehörige stärker zu unterstützen. Eine Befragung von 652 im häuslichen Kontext Unterstützenden verdeutlicht die Dringlichkeit, diese Ziele anzugehen. Die Befragung zeigt, dass die häusliche Betreuung häufig dem Wunsch der unterstützungsbedürftigen Person entspricht, aber selten dem der betreuenden Angehörigen. Zudem sind vier von zehn Unterstützungspersonen mit ihrer Situation während der Corona-Pandemie unzufrieden. Dies betrifft doppelt so häufig Personen aus einkommensschwachen Haushalten. Der Erfolg von politischen Unterstützungsmaßnahmen hängt insbesondere davon ab, wie bekannt und zugänglich diese sind - am Beispiel der pandemiebedingten Angebote zeigen sich erhebliche Unterschiede.
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