Autor*innen: Inthorn, Dr. Julia | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 5 | Seiten: 121 bis 122 | Erscheinung: 11.05.2020 | DOI: 10.3936/docid196810
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Abstract
Ethische Fragen der Versorgung von kranken und pflegebedürftigen Menschen erfahren in der COVID-19-Pandemie breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Besuchsregelungen für Einrichtungen der Altenhilfe oder Hospize sind ebenso Gegenstand der Diskussion wie die Vorund Nachteile einer allgemeinen Maskenpflicht oder die Frage der Triage. Ethisches Abwägen von Zielen, Bewerten der Chancen und Risiken von Verfahren und Schlagworte wie Solidarität sind omnipräsent. Vielfältige Überlegungen und auch sehr unterschiedliche Argumentationsmuster und -logiken treffen dabei in den Diskussionen aufeinander. Pflege und ihre Rahmenbedingungen werden dadurch in besonderer Weise zum Gegenstand ethischer Überlegungen, die weit über den klassischen Zuschnitt der ethischen Reflexion auf pflegerisches Handeln im Rahmen pflegeethischer Ansätze hinausgeht. Im Folgenden wird mit Blick auf Solidarität verschiedenen pflegeethischen Dimensionen der aktuellen Diskussion nachgegangen.
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