Autor*innen: Daniele Hunlede, M.A.; Cristina Thole, M.A.; Nora Wehrstedt, M.S.M.; Anja Wiedermann, Dipl. Pflegepäd. (FH) | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 5 | Seiten: 10 bis 14 | Erscheinung: 11.05.2020 | DOI: 10.3936/docid196776
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Abstract
Einleitung In der aktuellen Situation rund um die Covid-19-Pandemie werden die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte in der Gesundheitsund Pflegepolitik deutlich. Pflegerische Interessensvertretungen wiesen kontinuierlich auf Missstände hin, ohne dass sie hinlängliche Maßnahmen zur Optimierung der Rahmenbedingungen für die pflegerische Leistungserbringung bewirken konnten. Die aktuelle Pandemie zeigt auf, dass wir trotz eines hochentwickelten Gesundheitssystems in Deutschland nicht ausreichend auf solch ein pandemisches Geschehen vorbereitet sind. Dies betrifft in besonderem Maße auch die pflegerische Versorgung. Bei der Entwicklung von Lösungsansätzen für das Krisenmanagement wird allzu oft die pflegerische Dimension vernachlässigt. Zu einer funktionsfähigen Infrastruktur werden ausreichend, gut ausgebildete Pflegefachpersonen benötigt. Die Pflegekammer Niedersachsen vertritt den Standpunkt, dass die pflegerische Selbstverwaltung Teil der Krisenstäbe, die Einfluss auf die pflegerische Versorgung haben, sein sollte. Dies ist wichtig, um bei Entscheidungen im Krisenmanagement mitzuwirken.
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