Autor*innen: Brinker-Meyendriesch, E. | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe | Jahrgang: 10 | Heft: 2 | Seiten: 86 bis 97 | Erscheinung: 23.05.2024 | DOI: 10.3936/5hewq721
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Abstract
Es geht um eine professionelle Bewusstheit des neuen Pflegeprozessmodells für Studium und Ausbildung. Hierbei wird sich auf das Lernen des kognitiv-rationalen, planmäßigen Handelns mit den sechs Phasen des Pflegeprozessmodells konzentriert. Mit dieser lernenden Denkarbeit soll es möglich werden, das Pflegeprozessmodell in seinem Zusammengehen mit dem Fall metakognitiv besser kontrollieren zu können. Deshalb ist zunächst zu klären, was die sechs Phasen als sprachliche Zeichen bedeuten. Solche Begriffsauslegungen sind ein vorbedingender Schritt der Selbststeuerung durch Metakognition – das Denken über das Denken. Metakognition wird mithilfe eines versinnbildlichenden Monitoring-Towers imaginiert. Wenn der innere Rückzug in den Monitoring-Tower zu einer beruflichen Selbstverständlichkeit wird, und vielleicht motivierend wirkt, kann sich ein Überdauern der metakognitiver Habit entwickeln. Vorsätzliches Denken „inventarisiert“ sich, wird sich zu eigen gemacht, ist mithin Teil der Professionalität.
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