Autor*innen: Katja Hornung, Marija Baric | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 14.07.2016 | DOI: 10.3936/30000-47
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Abstract
In der Schweiz wurde mit der Totalrevision des Bundesgesetzes über die Berufsbildung, beginnend Ende des Jahres 2 2, ein für den deutschsprachigen Bildungsraum im Bereich der Pflegeberufe einzigartiger Weg eingeschlagen. Hierbei wurde auf der Stufe der beruflichen Grundbildung die dreijährige Berufslehre zur Fachfrau bzw. zum Fachmann Gesundheit (FaGe) mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) etabliert. Die Umsetzung dieser Berufslehre ist sowohl inhaltlich als auch pädagogisch stark strukturiert und reglementiert. Im Zentrum der Berufsausbildung an den drei Lernorten Betrieb, überbetrieblicher Kurs (ÜK) und Berufsschule steht die Entwicklung von beruflicher Kompetenz. Im Ausbildungshandbuch FaGe ist das pädagogisch-didaktische Modell des „Kompetenzen-Ressourcen-Modells“ (KoRe- Methode) fixiert und genau beschrieben. Am Bildungszentrum Gesundheit Chur (BGS) orientiert sich das Curriculum der FaGe an 41 „pflegetypischen“ Situationen, welche im Ausbildungshandbuch vorgegeben sind. Der gesamte Schullehrplan des BGS ist hierbei auf der Lernplattform „Moodle“ abgebildet. Fokussiert auf die jeweilige Situation erfolgt im theoretischen Berufsschulunterricht der schrittweise Aufbau der zu erreichenden Kompetenz. Der Vorteil für die Lernenden ist vor allem die Möglichkeit eines differenzierten Ressourcenaufbaus, basierend auf eigenen Erfahrungen, erworbenem Vorwissen und Kenntnissen.
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