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Blended-Learning in der Lehrerbildung zum Thema „Psychisch kranke Schüler/innen“. Ein Fortbildungskonzept in einer Design Based Research Studie
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Blended-Learning in der Lehrerbildung zum Thema „Psychisch kranke Schüler/innen“. Ein Fortbildungskonzept in einer Design Based Research Studie

Autor*innen: Karsten Hartdegen   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 19   |   Heft: 7   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 14.07.2016   |   DOI: 10.3936/30000-45


Abstract

Der vorliegende Artikel widmet sich der Seminarform Blended-Learning in der Fortbildung von Lehrer/innen und nimmt dabei das Fortbildungsthema „Psychisch kranke Schüler/innen“ als Schwerpunkt. Durch die eigenen Erfahrungen des Autors als Lehrer und Schulleiter ergab sich diese Thematik als alltägliche berufliche Herausforderung. Der allgemeine Fortbildungsbedarf für Lehrer/innen wurde durch eine Bedarfsanalyse an 3 Schulen bestätigt. Hieraus ergaben sich zwei Forschungsfragen: • Ist Blended-Learning in der Wahrnehmung der teilnehmenden Lehrer/innen eine Alternative, eine Fortbildung zum Thema „Psychisch veränderte Schüler/innen“ mit Erfolg durchzuführen? • Gibt es bei den Lehrer/innen große Vorbehalte gegenüber psychisch kranken Schüler/innen und werden diese Vorbehalte mit Blended Learning zugänglich für eine Bearbeitung? Denn: Untersuchungen belegen, dass vielen Menschen der Umgang mit Betroffenen psychischer Störungen aufgrund von Vorurteilen und Ängsten schwerfällt. Die Fortbildung wurde in drei Schritten konzipiert und in vier Probeläufen durchgeführt. Dabei konnten insgesamt 56 Lehrer/innen unterrichtet werden. Um valide Ergebnisse zu erhalten, wurde die Studie von drei Erhebungen flankiert. Es wurden zwei Fragebögen eingesetzt (1x pre/1x post). Darüber hinaus wurde knapp 1/3 der Teilnehmer/innen nach erfolgreicher Durchführung in einem teil-narrativen qualitativen Interview befragt. Diese Daten wurden in einer Triangulation ausgewertet. Als Forschungsmethode wurde das Design-Based Research gewählt. Dieser Ansatz wurde zum einen der Komplexität vieler unbekannter Faktoren gerecht, zugleich war so gesichert, dass die gewonnenen Erfahrungen schleifenartig in die Fortbildung einfließen und im Prozess weiterentwickelt werden konnten.


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