Autor*innen: Kolja Schoon1, Cornelia Mahler, Joachim Szecseny, Sven Karstens | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 18.12.2015 | DOI: 10.3936/30000-31
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Digitale Medien halten in der Lehre zunehmend Einzug. Für die Studierenden ist der Umgang damit nahezu selbstverständlich geworden. Für Videoanalysen im Speziellen wird in der Literatur ein breiter Einsatzbereich aufgezeigt. Im vorliegenden Beitrag wird das Seminar „Audiound Videodokumentation“ im Bachelor-Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung der Medizinischen Fakultät Heidelberg vorgestellt. Zudem werden Erfahrungen aus der Arbeit mit zwei Jahrgängen dargelegt. Das Seminar ist eine Pflichtveranstaltung im zweiten Studiengangsmodul. Es wird an vier Präsenzterminen im dritten Semester abgehalten und bildet inhaltlich die drei Phasen einer Videoproduktion ab. Neben dem Umgang mit Medien und relevanter Software liegen die Seminarziele in der Förderung von Kompetenzen im Bereich der Kooperation, unter anderem im interprofessionellen Team, sowie in der Vertiefung von Fachwissen. Die Studierenden nehmen an vier Präsenzterminen, ergänzt um Vorund Nachbereitungsaufträge, teil. In den ersten beiden Kohorten haben 39 Studierende (7 Männer, 32 Frauen, mittleres Alter 22, 9 (SD 2, 3) Jahre) das Seminar besucht. Von ihnen wurden zehn Gesundheitsthemen in 15 Erklärvideos, sogenannten „How-to Videos“, umgesetzt. Die Videos zeigen, dass die Studierenden die angestrebten Ziele erreicht haben. Sie haben fachübergreifende Kompetenzen entwickelt, auf die im weiteren Studienverlauf gezielt zurückgegriffen werden kann. Dies ermöglicht in späteren Studienphasen eine besonders intensive Auseinandersetzung mit Situationen aus der Versorgungspraxis.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.