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„Mit den Augen der Lernenden“ sehen – (Selbst-)Lernprozesse ermöglichen, fördern und begleiten
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„Mit den Augen der Lernenden“ sehen – (Selbst-)Lernprozesse ermöglichen, fördern und begleiten

Autor*innen: Monika Stöhr, Andreas Blank   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 18   |   Heft: 11   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 30.11.2015   |   DOI: 10.3936/30000-25


Abstract

‚Selbstlernen‘ ist zu einem zentralen Begriff in der aktuellen Bildungsdiskussion geworden. Gefordert wird selbstbestimmtes, selbstorganisiertes, selbstgesteuertes oder selbstreguliertes Lernen, häufig ohne die unterschiedlichen theoretischen Hintergründe und Implikationen der Begriffe zu berücksichtigen. Mit diesen Selbstlern-Begriffen einher geht ein verändertes Rollenverständnis der am Lernprozess Beteiligten. Lehrende und Lernende begegnen sich im Lernprozess auf Augenhöhe. Sie übernehmen beide Verantwortung für das Gelingen des Lernprozesses: Lernende setzen sich aktiv und zunehmend selbsttätig und eigenverantwortlich mit einem Lerngegenstand auseinander. Lehrende sind nicht mehr vorrangig Wissensvermittler, sondern sie ermöglichen, fördern und begleiten diese (Selbst-) Lernprozesse. Dementsprechend sind Lehrende nicht nur Expert(inn)en für das jeweilige Fach, sondern auch und insbesondere Expert(inn)en für das Thema Lernen. Sie stellen einerseits eine entsprechende Lernumgebung bereit und unterstützen andererseits gezielt den Aufbau der (Selbst-)Lernfähigkeiten und nutzen dazu Scaffolding, Reflexion und Feedback. Insbesondere beiderseitiges Feedback hat eine zentrale Funktion, um Lernprozesse sichtbar zu machen (vgl. Hattie, 2 14): Lernende erhalten eine Rückmeldung im Hinblick auf die Bearbeitung der Aufgaben und die Steuerung ihres Lernprozesses, um sie in ihrer Selbsteinschätzung zu fördern. Lehrende erhalten Feedback von den Lernenden mit Fokus auf die lernförderliche Gestaltung des Unterrichts. Grundlegend für dieses Verständnis von Lehren und Lernen ist eine empathische Grundhaltung der Lehrenden, die sich u.a. dadurch auszeichnet, dass Lehrende die Lernprozesse „mit den Augen der Lernenden“ sehen (Hattie, 2 9, S. 252).


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