Zum Inhalt springen
Kindstötungen im Spiegel der Geschichte Von religiöser Legitimation bis zur systematischen Vernichtung
carelit_569198_4.jpg
carelit_569198_2.jpg
carelit_569198_5.jpg
carelit_569198_3.jpg

Kindstötungen im Spiegel der Geschichte Von religiöser Legitimation bis zur systematischen Vernichtung

Autor*innen: Genz, K.   |   Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 11   |   Heft: 2   |   Seiten: 78 bis 82   |   Erscheinung: 14.11.2025   |   DOI: 10.3936/docid569198


Abstract

Der Beitrag analysiert historische Praktiken der Kindstötung vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert und zeigt, wie religiöse, ökonomische, soziale und politische Motive das Töten von Neugeborenen legitimierten. Kindstötung erscheint dabei nicht als individueller Ausnahmefall, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse und institutioneller Normierungsprozesse. Die systematische Ermordung behinderter Kinder im Nationalsozialismus markiert einen ideologischen Tiefpunkt dieser Entwicklung. Durch die Analyse ideengeschichtlicher Kontinuitäten und normativer Deutungsmuster leistet der Artikel einen Beitrag zur pflegehistorischen Bildung sowie zur ethischen Reflexion gegenwärtiger Pflegepraxis.


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


Geschichte Nationalsozialismus Kindstötungen religiöse Legitimation soziale Motive eugenische Maßnahmen Pflegepraxis ethische Reflexion vulnerable Kinder gesellschaftliche Reaktionen
Preis
19,95 € 19,95 € (inkl. Steuern)
19,95 € (inkl. Steuern)

 Sichere Online-Zahlung
 Abo-Freischaltung sofort
 Jederzeit kündbar