Autor*innen: Schmidt, E. ; Leuwer, J. | Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe | Jahrgang: 11 | Heft: 1 | Seiten: 34 bis 35 | Erscheinung: 09.04.2025 | DOI: 10.3936/docid326249
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Einigen Lesern erschließt sich die Verbindung zwischen Marie Simon, einer deutschen Pflegepionierin mit sorbischen Wurzeln, und Florence Nightingale, der britischen Ikone der Pflege, nicht auf den ersten Blick. Marie Simon hat große Verdienste durch ihre unermüdliche Hilfe am Rande der Schlachtfelder im Deutsch-Österreichischen Krieg 1866 und im Deutsch-Französischen Krieg von 1870-71 erlangt (vgl. Hesekiel, 1872). Durch neue Archivfunde vom Leiter des Rot-Kreuz-Museums André Uebe in Beierfeld, konnte durch einen Zeitungsartikel dargestellt werden, wie viel Ansehen Marie Simon bei den Bürgern inne hatte durch ihre Hilfe an der Kriegsfront. Auch nach ihrer Rückkehr nach Dresden hat sie sich stetig für die Verbesserung der pflegerischen Versorgung der Bürger stark gemacht. Vor allem die Pflege in der privaten Wohnung der kranken Bürger war Marie Simon wichtig.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.