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Altenpflege: Eine Profession im Widerspruch zwischen wachsenden Versorgungsanforderungen und veränderten Berufsentwicklungsrealitäten
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Altenpflege: Eine Profession im Widerspruch zwischen wachsenden Versorgungsanforderungen und veränderten Berufsentwicklungsrealitäten

Autor*innen: Johannes Steinle, Anita Rölle, Prof. Dr. Maik H.-J. Winter   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 23   |   Heft: 5   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 16.05.2020   |   DOI: 10.3936/docid203158


Abstract

Die Altenpflege als jüngster Pflegeberuf war anfänglich über weiblich konnotierte Attribute charakterisiert. Im Zeitverlauf kristallisierte sich jedoch aufgrund diverser Entwicklungen ein hochkomplexes soziales und zunehmend pflegerisches Berufsbild heraus. 2020 mündet die Altenpflege in die Generalistik und droht als originäres Berufsbild aufgelöst zu werden. Zwar besteht vorerst die Möglichkeit einer Spezialisierung, die mit der bisherigen Berufsbezeichnung abschließt – allerdings mit Herabsetzung des Kompetenzniveaus. Der Beitrag skizziert die Berufshistorie und widmet sich anschließend der beinahe paradoxen Entwicklung innerhalb der Altenpflege, die vor dem Hintergrund steigender Versorgungsbedarfe an Bedeutung gewinnt, zeitgleich jedoch Deprofessionalisierungstendenzen erkennen lässt.


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