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Der horizontale Kranke: Zur Geschichte des Krankenbetts
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Der horizontale Kranke: Zur Geschichte des Krankenbetts

Autor*innen: Dr. Bettina Blessing   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 20   |   Heft: 5   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 02.05.2017   |   DOI: 10.3936/docid203103


Abstract

Seitjeher ist die Bettstätte für das Wohlbefinden des Kranken mitmaßgebend. Sie soll sowohl seiner Bequemlichkeit als auch der Förderung seiner Gesundheit dienen. Zugleich muss sie den Anforderungen der Pflege gerecht werden. 1832 wies z.B. der angesehene Arzt Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847) auf die zentrale Funktion des Bettes im Leben des Kranken hin: „Das Bette des Kranken ist seine Welt, in ihm lebt er, und weiter kommt er nicht. Es ist das erste und letzte im menschlichen Leben; der Neugeborene wird ins Bette gelegt, und der Sterbende verlässt ungern das Bette.“ Während es zur Geschichte des Betts als Schlafstätte bereits eine umfangreichere Forschungsliteratur gibt, wurde das Bett als Krankenlager bisher weitgehend unbeachtet gelassen.


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