Autor*innen: Gröble , S. ; Zürcher, P. ; Soom-Ammann, E. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 50 | Heft: 2 | Seiten: 81 bis 87 | Erscheinung: 28.05.2025 | DOI: 10.3936/ALDM219
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Abstract
Wenn wir an Migration denken, denken wir oft an Krieg, Armut und Flucht – beim Stichwort Fachkräfte-Migration hingegen stellen wir uns formalisierte Prozesse vor, in denen gut qualifizierte Fachpersonen passgenau auf ausgeschriebene Stellen rekrutiert werden. Doch die Realität ist oft vielschichtiger, wie unsere Studie MANUS gezeigt hat: Es sind nicht nur arbeitsmarktliche Angebote und Nachfragen, sondern ebenso Neugier, berufliche Ambitionen, familiäre Bindungen oder bessere Arbeitsbedingungen, die Menschen dazu bewegen, ihre Heimat zu verlassen. Und manchmal sind auch gut ausgebildete Fachkräfte gezwungen, ihr Land zu verlassen, zu fliehen und in einem anderen Land Asyl zu beantragen. Wie unterschiedlich Migrationsgründe und -wege von diplomierten Pflegefachpersonen sein können, zeigen die Geschichten von Menschen, die den Schritt in die Schweiz wagten, um dort als Fachpersonen in der Pflege zu arbeiten. In elf qualitativen Interviews erzählten sie von ihren Migrationsgeschichten
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