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Wenn Migranten pflegebedürftig werden: Herausforderungen einer kultursensiblen Pflege in der ambulanten Versorgung
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Wenn Migranten pflegebedürftig werden: Herausforderungen einer kultursensiblen Pflege in der ambulanten Versorgung

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Autor*innen: Sindy Lautenschläger, Christine Dörge   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 18   |   Heft: 9   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 11.09.2015   |   DOI: 10.3936/1313


Abstract

Die Zunahme von Migranten stellt Herausforderungen an die pflegerische Versorgung. Jedoch liegen in Deutschland bislang kaum empirische Ergebnisse über Erfahrungen von Pflegenden zu den Herausforderungen kultursensibler Versorgung pflegebedürftiger Migranten in der ambulanten Pflege vor. Das Ziel der Studie bestand darin, zu untersuchen, wie Pflegende die Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund in der ambulanten Pflege erleben. Es wurden problemzentrierte Interviews mit episodischen Erzählaufforderungen geführt, die anhand der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse wurden den Teilnehmern in Fokusgruppen vorgestellt und diskutiert. Anhand der Daten konnten drei Hauptkategorien gebildet werden: 1. (Kultursensible) Pflege, 2. Weiterentwicklung, Entwicklung und persönlicher Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und 3. Reflexion des eigenen Verständnisses kultursensibler Pflege. In diesem Artikel stehen die Herausforderungen, die Pflegende in der Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund erleben, im Fokus. Diese schließen sowohl Grundbedürfnisse als auch Wünsche ein, umfassen alle Aktivitäten des täglichen Lebens und können mit kulturellen und religiösen Faktoren in Zusammenhang stehen. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, sind kulturelle Kompetenzen erforderlich. Damit können kulturelle Differenzen erkannt und durch eine entsprechende Einstellung und Haltung überwunden werden.


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