Zum Inhalt springen
Analyse von Sturzereignisprotokollen in einer vollstationären Altenpflegeeinrichtung
carelit_201335_4.jpg
carelit_201335_2.jpg
carelit_201335_5.jpg
carelit_201335_3.jpg

Analyse von Sturzereignisprotokollen in einer vollstationären Altenpflegeeinrichtung

(0 Rezension)

Autor*innen: Nadine Fleischer-Schlechtiger   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 17   |   Heft: 2   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.02.2014   |   DOI: 10.3936/1245


Abstract

Sturzereignisse gefährden ältere pflegebedürftige Menschen und physische, psychische sowie gesundheitsökonomische Folgen können mit erheblichen Einbußen an Lebensqualität einher gehen. Es sollten die Ursachen der Sturzereignisse, die Anwendungsqualität der Sturzereignisprotokolle und daraus resultierende Maßnahmen in einer vollstationären Altenpflegeinrichtung untersucht werden. Die Untersuchung wurde in einer vollstationären Pflegeeinrichtung mit insgesamt 74 Bewohnern. Es wurden alle anhand von Sturzereignisprotokollen dokumentierten 108 Sturzereignisse des Jahres 2012 analysiert. Der überwiegende Anteil der gestürzten Bewohner waren in Pflegestufe II (47) und Pflegestufe I (37) eingruppiert und es stürzten mehr Frauen als Männer. Meist ereigneten sich die Stürze am Nachmittag und zu den Dienstübergaben, vorwiegend unbeobachtet in den Bewohnerzimmern. Eine Überprüfung der sturzprophylaktischen Maßnahmen nach den Stürzen erfolgte nicht bei jedem Bewohner.Diskussion. Insgesamt konnte aus den gewonnenen Informationen ein bewohnerbezogenes Risikoprofil abgeleitet werden, wenngleich Defizite in der Umsetzung der Vorgaben des Expertenstandards aufgezeigt wurden.


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


ENTWICKLUNG BERATUNG PFLEGE STUDIE DEMENZ KRANKENPFLEGE IT SUPERVISION KRANKENPFLEGEGESETZ
Preis
19,95 € 19,95 € (inkl. Steuern)
19,95 € (inkl. Steuern)

 Sichere Online-Zahlung
 Abo-Freischaltung sofort
 Jederzeit kündbar