Zum Inhalt springen
Status quo des Evidence-based Nursing: „Interesse, Wissen und Bereitschaft für den Wissenschaftstransfer der Pflegefachkräfte in drei deutschen Kliniken“ - Eine Querschnittsstudie im deskriptiven Design
carelit_201211_4.jpg
carelit_201211_7.jpg
carelit_201211_10.jpg
carelit_201211_2.jpg
carelit_201211_5.jpg
carelit_201211_8.jpg
carelit_201211_11.jpg
carelit_201211_3.jpg
carelit_201211_6.jpg
carelit_201211_9.jpg

Status quo des Evidence-based Nursing: „Interesse, Wissen und Bereitschaft für den Wissenschaftstransfer der Pflegefachkräfte in drei deutschen Kliniken“ - Eine Querschnittsstudie im deskriptiven Design

(0 Rezension)

Autor*innen: Thomas Schnittger, Matthias Hilgefort, Thomas Hauken   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 15   |   Heft: 3   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.03.2012   |   DOI: 10.3936/1141


Abstract

Das Ziel dieser Studie ist es, Aufschluss darüber zu geben, welche personellen Bedingungen aktuell in Deutschland herrschen, um den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Pflegepraxis zu vollziehen. Der Hintergrund dieser Untersuchung ist, dass wissenschaftlich fundierte Pflege zum einen von der Gesetzgebung gefordert wird und sich zum anderen zu einem Qualitätsindikator für die Krankenhäuser entwickelt hat. Dabei existiert eine Pflegewissenschaft in Deutschland erst seit annähernd zwei Jahrzehnten und in kürzester Zeit wurde hier eine Fülle neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien erarbeitet, die keineswegs wie erhofft den Weg in die Pflegepraxis fanden. Im Gegenteil, denn „... wie an einem Ölpapier perlen erarbeitete wissenschaftliche Erkenntnisse an der Praxis ab“ (Schaeffer, 2006). Das komplexe Problem des Wissenschaftstransfers findet in der deutschen Pflegelandschaft zwar Beachtung, es fehlen aber statistische Daten zu den Bedingungen vor Ort in den Kliniken. Damit Forschungsergebnisse in der Praxis Anwendung finden können, müssen viele Bedingungen erfüllt sein. Die Fragestellung richtete sich auf eine primäre Bedingung in Bezug auf die Pflegefachkräfte vor Ort und wurde mit einem eigens entwickelten Design analysiert. Die Methodik der Studie im deskriptiven Querschnittsdesign verlief in zwei Schritten: (1) Es wurde ein neues psychometrisches Messinstrument zu den Variablen „Interesse“, „Wissen“ und „Bereitschaft“ mit 21 Items zum Wissenschaftstransfer entwickelt und getestet, danach (2) wurden alle dreijährig ausgebildeten Pflegekräfte in drei Kliniken persönlich angeschrieben und gebeten, den Fragebogen auszufüllen. Im Gesamtergebnis deuten die Erhebungen darauf hin, dass die erfasste Population von Pflegefachkräften nicht in der Lage ist, ihre Pflege auf eine angemessene Basis von Evidenz zu stellen.


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


PFLEGE STUDIE AUSBILDUNG GRUPPE KRANKENPFLEGE VERGLEICH ZEIT PROBLEM ARBEITSGRUPPE
Preis
19,95 € 19,95 € (inkl. Steuern)
19,95 € (inkl. Steuern)

 Sichere Online-Zahlung
 Abo-Freischaltung sofort
 Jederzeit kündbar