Autor*innen: Weißert-Hartmann, C. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 50 | Heft: 2 | Seiten: 61 bis 64 | Erscheinung: 28.05.2025 | DOI: 10.3936/ALDM214
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Abstract
Gesundheit ist ein Menschenrecht. Wir alle nehmen in unserem Leben Angebote des Gesundheitswesens wahr. Manche nehmen das Gesundheitswesen während eines Notfalls in ihrem Urlaub in Deutschland wahr, andere werden in diesem System geboren und sterben auch in ihm. Somit ist das Gesundheitswesen ein Ort an dem sich Menschen treffen – unabhängig von Wohnort, Herkunft, Religion, Alter, Gender, Sprache, usw. Dieser „Ort“ ist geprägt von Vielfalt und bietet allen daran Beteiligten die Chance, andere Lebensweisen kennenzulernen. Dieser Ort ist jedoch gleichzeitig auch sehr vulnerabel und birgt für einige daran Beteiligte das Potential, diskriminiert zu werden. Hier knüpft das Modellprojekt „Rassismus im Gesundheitswesen – rassismuskritische Bildung und Organisationentwicklung“ an. Bevor auf das Modellprojekt eingegangen wird, werden die Begriffe Diskriminierung und Rassismus erläutert. Anschließend werden anhand von aktuellen Studienergebnissen die Folgen für von Rassismus betroffene Akteure und das Gesundheitssystem wiedergegeben.
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