Autor*innen: Schleicher, P. T. | Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe | Jahrgang: 9 | Heft: 1 | Seiten: 74 bis 78 | Erscheinung: 08.05.2023 | DOI: 10.3936/docid299271
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Abstract
Nur wenige psychiatrische Erkrankungen sind so herausfordernd wie die Schizophrenie. Noch immer sind viele Fragen zum Wesen dieser Erkrankung offen - obwohl sie seit Jahrhunderten erforscht wird. Der vorliegende Artikel skizziert den Weg, den die Erforschung und Behandlung der Schizophrenie genommen haben. Von den ersten Beschreibungen wahnhafter Störungen in der Antike und frühen proto-medizinischen Behandlungsansätzen über die Entdeckung der Schizophrenie als Krankheit im 19. Jahrhundert bis hin zu der Entwicklung wirksamer Therapie in Form der Antipsychotika wird nachverfolgt, wie sich das Verständnis der Schizophrenie als Krankheit entwickelt hat und (parallel zum besseren Verständnis) auch, wie immer versiertere Behandlungsansätze entwickelt wurden. Die Arbeit zeigt auch, mit welchen mitunter brutalen Methoden an wahnhaften Erkrankungen leidende Menschen in der Vergangenheit behandelt wurden - und welche großen Schritte in Richtung einer menschenwürdigen Behandlung getan wurden.
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