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Der Habitus von Pflegepädagog*innen als Aspekt des beruflichen Selbstverständnisses - Vorschlag für eine Arbeitshypothese
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Der Habitus von Pflegepädagog*innen als Aspekt des beruflichen Selbstverständnisses - Vorschlag für eine Arbeitshypothese

Autor*innen: Engelke-Herrmannsfeldt, A.; Krämer, J.   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 8   |   Heft: 3   |   Seiten: 158 bis 170   |   Erscheinung: 02.08.2022   |   DOI: 10.3936/30000-47b4c1b2


Abstract

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, eine Arbeitshypothese zum Habitus von Pädagog*innen in der Pflege zu entwickeln. Sowohl der Einfluss der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen durch die generalistische Pflegeausbildung als auch die Besonderheiten der pandemiebedingten Unterrichtsgestaltungsmöglichkeiten können dabei als Katalysator zur Herauslösung des Habitus betrachtet werden. Die Untersuchung fußt auf einem Methodenmix, bestehend aus einer Literaturanalyse, einer Datenerhebung mittels teilstandardisierter problemzentrierter Interviews, einer Datenauswertung mit Hilfe der Inhaltsanalyse nach Mayring, einer vertiefenden Auswertung mit Hilfe der Sequenzanalyse nach Oevermann und einem abschließenden Gruppendiskussionsverfahren zu den Erkenntnissen aus den vorangegangenen Untersuchungsschritten. Im Rahmen dieses Artikels werden die Ergebnisse der ersten Phase, also der Literaturanalyse, und der Interviewauswertung nach Mayring vorgestellt, weil diese Ergebnisse als handlungsleitend für die weiterführende Forschung betrachtet werden. Es kann eine Arbeitshypothese vorgestellt werden, die den Habitus als berufliches Selbstverständnis der Pflegepädagog*innen entfaltet, welche mit einer hohen Leistungsbereitschaft und Leistungsstärke assoziiert ist und mit der sich eine besondere berufliche Haltung aufzeigen lässt, in der sich die Pflegepädagog*innen sowohl der Pflegeprofession als auch der Lehrtätigkeit gegenüber verpflichtet fühlen. Als besonderes Kennzeichen zeigt sich ein in die Zukunft gerichteter Habitus, also eine Vorstellung von dem, was Pflegefachkräfte in der Zukunft bewältigen zu können haben. Und dem Anspruch der Pflegepädagog*innen, die Lernenden auf diese


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