Autor*innen: Büttner, A. | Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe | Jahrgang: 8 | Heft: 1 | Seiten: 47 bis 61 | Erscheinung: 01.06.2022 | DOI: 10.3936/docid233841
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Abstract
Die Tracht der Kaiserswerther Schwesternschaft entstand aus der Notwendigkeit heraus, den Diakonissen durch ihre Kleidung einen moralisch einwandfreien Ruf in der Öffentlichkeit zu sichern. Dies gelang durch die Übernahme der Kleidung der verheirateten Bürgersfrau. Sie war eine Standesund keine Berufsbekleidung. Über einhundert Jahre blieb sie unverändert bestehen. Auch neue hygienische Anforderungen der Medizin führten keinen Wandel herbei, ihnen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts lediglich oberflächlich durch das darüberziehen einer Schürze entsprochen. Eine Berufsbekleidung für die Pflege entstand außerhalb konfessioneller Schwesternschaften und wurde von diesen nur zögerlich übernommen.
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