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Interprofessionelle Fallbesprechung: Bildungstheoretische Perspektiven einer interprofessionellen Kompetenzentwicklung in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung
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Interprofessionelle Fallbesprechung: Bildungstheoretische Perspektiven einer interprofessionellen Kompetenzentwicklung in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung

Autor*innen: Prescher, T.   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 2021   |   Heft: 4   |   Seiten: 259 bis 270   |   Erscheinung: 21.12.2021   |   DOI: 10.3936/30000-11966


Abstract

Die Interprofessionelle Fallbesprechung und Zusammenarbeit sind ein breit rezipiertes Phänomen in den Gesundheitsberufen und dennoch scheinen sie den Weg in die Praxis nicht zu finden. Es scheint sich hier um Plastikwörter zu handeln, die als Türöffner für einen interdisziplinären Diskurs fungieren, da sie Anschlüsse ermöglichen. Eine konkrete Umsetzung in die lebensweltlichen Zusammenhänge steht dagegen aus. Im Beitrag werden dazu die unterschiedlichen Interessenlagen, die auf der einen Seite für eine Förderung der interprofessionellen Fallbesprechung stehen dargelegt und aufgezeigt, welche organisatorischen und sozialen Gründe auf der anderen Seite einer konkreten Gestaltung in den Gesundheitsund Versorgungseinrichtungen diesem Anliegen gegenüberstehen. Aus einer bildungstheoretischen Perspektive heraus wird der Ansatz und Bedarf eines feldtheoretisch-strukturdynamischen Zugangs beschrieben. Mit Hilfe der Gewissheits-Zustimmungsmatrix nach Stacey (1996) wird der Blick auf ein interprofessionelles Verständnis einer Zusammenarbeit gelegt, bei dem einem Transformationsverständnis als Mehrebenenbegriff gefolgt wird. Transformative Lernprozesse sind dabei sowohl planvoll und gesteuert als auch ungesteuert und systemspezifisch kontingent angelegt. Daraus wird im Beitrag ein Modell eines feldtheoretisch-transformationalen Bildungsprozesses entwickelt, das die Mikroebene der Selbsttransformation mit der Mesound Makroebene der Organisation verbindet. Die Entwicklung und Implementierung eines organisationsspezifischen Prozessmodells zur Ko-Konstruktion interprofessioneller Zusammenarbeit können dabei als wesentlicher Kern gesehen werden.


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