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„Hurrageschrei“ und „Granatschock“ Südwürttembergische Heil-und Pflegeanstalten im Ersten Weltkrieg – Sichtweisen und Erfahrungen
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„Hurrageschrei“ und „Granatschock“ Südwürttembergische Heil-und Pflegeanstalten im Ersten Weltkrieg – Sichtweisen und Erfahrungen

Autor*innen: Dr. Uta Kanis-Seyfried   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 19   |   Heft: 5   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 02.05.2016   |   DOI: 10.3936/docid203089


Abstract

Psychiatriegeschichte aus multiperspektivischer Sicht darzustellen und sich dabei interdisziplinä rer Methodik zu bedienen, ist Grundlage der vorliegenden mikrohistorischen Studie zu den sü dwestdeutschen Heilund Pflegeanstalten Schussenried und Ravensburg-Weissenau wä hrend des Ersten Weltkrieges. Beide ehemalige Anstalten gehö ren heute zum Zentrum (ZfP) fü r Psychiatrie Sü dwü rttemberg, die heutige psychiatrische Klinik in Weissenau ist zudem Klinik fü r Psychiatrie und Psychotherapie I der Universitä t Ulm. Der dortige Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin hat es sich u. a. zur Aufgabe gemacht, die Geschichte dieser zwei rä umlich eng beieinander liegenden Heilanstalten von ihren Anfä ngen bis in die jü ngste Vergangenheit umfassend wissenschaftlich aufzuarbeiten. Der folgende Beitrag stellt zentrale Aspekte der aktuell noch in Bearbeitung befindlichen Forschungen zum Ersten Weltkrieg dar. Es handelt sich hier um zwei ausgewä hlte Themenbereiche, die ihren jeweils eigenen Blick auf das Kriegsgeschehen und seine Auswirkungen werfen und dem Forschenden dadurch somit verschiedene Perspektiven quellenkritisch erö ffnen. Der erste Teil des Beitrags befasst sich mit der Schussenrieder Anstaltszeitung „ Schallwellen“ . Am Beispiel der zwischen 1897 bis 1920 verö ffentlichten Inhalte wird dem Mythos von der „ Kriegsbegeisterung“ der deutschen Bevö lkerung im Vorfeld des Krieges und dem Wandel in Einstellungen und Meinungen im Verlauf der Kriegshandlungen nachgegangen. Im zweiten Teil steht die ehemalige Heilund Pflegeanstalt Weissenau und das von 1917 bis 1920 dort befindliche Reservelazarett fü r psychisch erkrankte Militä rangehö rige im Mittelpunkt der Betrachtung. Neben der Darstellung der Ernä hrungslage und Pflegesituation werden anhand einzelner Patientenschicksale die zeitgenö ssischen psychiatrischen Fachdebatten ü ber die sogenannten „ Kriegsneurotiker“ reflektiert.  


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