Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 22.12.2015 | DOI: 10.3936/docid203076
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Leiden ist eine zentrale theologische und diakonische Kategorie, die immer wieder zu unterschiedlichen Positionsbestimmungen geführt hat, wie man am Beispiel von Dorothee Sölle oder Gunda Schneider-Flume zeigen kann. Leiden eröffnet aber in der Reflexion Handlungsperspektiven und kann ein wichtiger Motivator bei der sozialen Arbeit sein. Die Gefahr einer Überhöhung des Leidens wird am Beispiel der Friederike Fliedners und der Diakonissenfrömmigkeit gezeigt, eine Pervertierung des Umgangs mit Leiden findet sich in der Euthanasie-Debatte, die im Nationalsozialismus zur massenhaften Ermordung von Behinderten geführt hat.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.