Autor*innen: Elisabeth Seidl, Ilsemarie Walter | Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 22.12.2015 | DOI: 10.3936/docid203060
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Abstract
In der deutschen Krankenpflege war das sogenannte “Mutterhaussystem” in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts auch in weltlichen Institutionen weit verbreitet. Sowohl das Rote Kreuz als auch andere Einrichtungen hatten es in Deutschland eingeführt. In Österreich hingegen existierten nur sehr wenige Institutionen, die nach diesem Modell eingerichtet waren. Im vorliegenden Beitrag werden drei Wiener Schwesternschaften, auf die dies zutrifft, auf diesen Aspekt hin untersucht. Dabei wird der große Einfluss deutlich, den unterschiedliche Rahmenbedingungen auf die Realisierung des Mutterhausmodells hatten. Unter günstigen Bedingungen konnte es sich, wie das Beispiel des Rudolfinerhauses zeigt, auch in Österreich mehr als 80 Jahre halten.
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