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Kompetenzen validieren und nachholen. Ein Praxisbericht aus der Ergänzenden Bildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit
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Kompetenzen validieren und nachholen. Ein Praxisbericht aus der Ergänzenden Bildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit

Autor*innen: Mag. Stefanie Krebs   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 19   |   Heft: 1   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 11.10.2016   |   DOI: 10.3936/30000-53


Abstract

Im Validierungsverfahren des Kantons Zürich werden die Kompetenzen der Ausbildung Fachperson Gesundheit (FaGe) geprüft. Die Anerkennung der Kompetenzen wird ohne vorhergehendes Auswahlverfahren mit Hilfe eines Dossiers durchgeführt. Durch die Offenheit dieser Validierung ergreift eine sehr heterogene Gruppe von Kandidatinnen diese Möglichkeit. Neben der Heterogenität der Teilnehmenden ist das Fehlen der Kooperation mit praktischen Ausbildungsstätten eine Herausforderung für einen Ausbildungsgang in dem die fehlenden Kompetenzen nachgeholt werden sollen. Dieser Ausbildungsgang wird am ZAG in Winterthur als Ergänzende Bildung FaGe durchgeführt. In einem Blended-Learning-Arrangement wurden in Verbindung mit der Lernplattform OLAT die Module der Ausbildung gestaltet. Der Präsenzunterricht bietet den Teilnehmenden, die aus der ganzen Deutschschweiz stammen, die Möglichkeit vom direkten Kontakt mit den Lehrpersonen und den Mitlernenden zu profitieren. Davor haben sie im Selbststudium in ihrem eigenen Tempo und Zeitrahmen eine Basis für den Präsenzunterricht geschaffen. Durch die Bearbeitung von Materialien und Aufgaben wird das Vorwissen aktiviert und bereits vorhandene Kenntnisse aktualisiert und genutzt. Besonderes Augenmerk wird auf Praxisaufgaben gelegt. Die Inhalte werden dann im Unterricht z.B. durch die Bearbeitung von Fallbeispielen vertieft und in Verbindung mit den Erfahrungen der Teilnehmenden die fehlenden Kompetenzen entwickelt. Da die Teilnehmenden keine praktische Ausbildungsstätte während der Ergänzenden Bildung nachweisen müssen, kommt hier der praktischen Ausbildung eine besondere Bedeutung zu. Diese wird am ZAG nach dem Modell des Cognitive Apprenticeship auch von der Schule geleistet und die Kompetenzen durch strukturierte Prüfungen, teilweise mit Simulationspatienten, dargelegt. Das Validierungsverfahren für Fachpersonen Gesundheit hat sich als Alternative zur dreijährigen Lehre in der Deutschschweiz etabliert. Dazu hat die Ergänzende Bildung FaGe, in der die fehlenden Kompetenzen nachgeholt werden, maßgeblich beigetragen.


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