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„Ergonomisches Patientenhandling“ in der Pflegeausbildung: Zum aktuellen Stand und Handlungsbedarf
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„Ergonomisches Patientenhandling“ in der Pflegeausbildung: Zum aktuellen Stand und Handlungsbedarf

Autor*innen: Stella Hermann, Alexandra Schulz, Jaqueline Bomball, Albert Nienhaus, Dr. Martina Michaelis   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 19   |   Heft: 3   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 10.03.2016   |   DOI: 10.3936/30000-38


Abstract

Hintergrund: „Ergonomisches Patientenhandling“ (EPH) als systematischer und methoden-übergreifender Ansatz zur ganzheitlichen Gestaltung belastender Arbeitssituationen gilt als Voraussetzung zur Reduzierung körperlicher Risikofaktoren in der Pflege. Eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Stellenwerts von EPH in der Krankenund Altenpflegeausbildung fehlte bislang. Ziel der Methoden-Mix-Studie war die Ableitung von Handlungsempfehlungen für das Schließen entsprechender Ausbildungslücken. Methoden: Mittels Dokumentenanalysen, Interviews mit ExpertInnen und einer empirischen Befragung an deutschen Pflegeschulen wurde in den Jahren 2 12 und 2 13 der Status quo zu EPH-Inhalten und EPH-Strukturen in der theoretischen und praktischen Ausbildung ermittelt. Ergebnisse: Ein systematischer Umgang mit EPH fehlt bislang in Ausbildungsgrundlagen für Theorie und Praxis. In Pflegeschulen bestehen strukturelle Defizite in der EPH-bezogenen Qualifikation des Lehrpersonals und der ergonomischen Ausstattung der schulischen Übungsräume. EPH scheint in der schulischen Ausbildung einen zumindest theoretisch hohen Stellenwert zu besitzen, wird jedoch mehrheitlich nicht konsequent unter ergonomischen Aspekten thematisiert. Umfang und Qualität der praktischen EPH-Ausbildung sowie die Zusammenarbeit der Beteiligten an den Theorie-Praxis-Schnittstellen sind sehr heterogen und besonders in der Altenpflegeausbildung ungenügend. Diskussion: Um die Integration von EPH in die theoretische und praktische Pflegeausbildung bundesweit sicherzustellen, müssen neben einheitlichen Ausbildungsgrundlagen einheitliche und verbindliche Qualifikationsstandards für Lehrkräfte geschaffen werden.


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