Autor*innen: Markus Moosbrugger, Christine Rungg, Karl Kälin, Waltraud Buchberger, Susanne Perkhofer | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 18.12.2015 | DOI: 10.3936/30000-33
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Abstract
Der in Österreich seit 1997 existierende Beruf des/der PflegehelferIn verlangt in seiner Ausbildung die Vermittlung von Faktenwissen, aber auch Schlüsselqualifikationen von den KursteilnehmerInnen. Ziel dieser Arbeit war es zu untersuchen mit welchem Persönlichkeitsprofil die TeilnehmerInnen die Ausbildung beginnen, und ob sich hier Veränderungen im Laufe der einjährigen Ausbildung ergeben. Zur Erfassung der Persönlichkeit wurde das Egogramm der Transaktionsanalyse nach Kälin & Müri zu Beginn und am Ende der Ausbildung eingesetzt. Die Ergebnisse zeigten, dass die KursteilnehmerInnen zu Beginn einen hohen Wert beim stützenden Eltern-Ich, beim Erwachsenen-Ich, beim natürlichen Kindheits-Ich und beim kritischen Eltern-Ich aufwiesen. Bei der Zweiterhebung zeigten sich drei signifikante Veränderungen: Das stützende Eltern-Ich, das zu Beginn der Ausbildung hoch war und das Risiko des Helfersyndroms mit sich bringt, nahm ab; das kritische Eltern-Ich und das Erwachsenen-Ich, welche regulierend wirken, verstärkten sich. Da diese beiden Ich-Zustände stark mit den für die Pflege bedeutsamen Kompetenzen assoziiert sind, spiegeln die Ergebnisse eine positive Entwicklung im Rahmen der Ausbildung wider.
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