Zum Inhalt springen
Kriminalität und Gewalt von Pflegebedürftigen. Sichtweisen von Akteuren im Kontext stationärer Altenpflege
carelit_201784_4.jpg
carelit_201784_2.jpg
carelit_201784_5.jpg
carelit_201784_3.jpg
carelit_201784_6.jpg

Kriminalität und Gewalt von Pflegebedürftigen. Sichtweisen von Akteuren im Kontext stationärer Altenpflege

(0 Rezension)

Autor*innen: Prof. Dr. Beate Blättner, Julia Maria Glöckner   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 22   |   Heft: 8   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 27.08.2019   |   DOI: 10.3936/1646


Abstract

Auch Menschen mit einer kriminellen und gewalttätigen Vergangenheit können pflegebedürftig werden, ohne ihre Gewohnheiten zu verändern. Auf Basis eines realen Falls einer nicht dementiell oder psychisch erkrankten Person wurde eine Fallvignette entwickelt und sechs Pflegekräften, drei Pflegedienstleitungen sowie jeweils zwei Heimleitungen, Betreuern und Polizisten vorgelegt. Die Interviewpersonen entwickelten Strategien mit Therapie, Erziehung, Strafe oder einem Ausschluss aus der Gemeinschaft zu reagieren. Umsetzbar und mit dem professionellen Verständnis der Pflege vereinbar erschien nur die Therapie, die voraussetzt, dass die betreffende Person als krank konstruiert wird. Die Analyse der Interviews zeigt, dass derzeit keine adäquaten Strategien zum Umgang mit delinquenten Pflegebedürftigen existieren.


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


FAMILIE PFLEGE EINRICHTUNG AGGRESSION GEWALT UNTERBRINGUNG ALTENPFLEGE PROBLEM ALTERNATIVE
Preis
19,95 € 19,95 € (inkl. Steuern)
19,95 € (inkl. Steuern)

 Sichere Online-Zahlung
 Abo-Freischaltung sofort
 Jederzeit kündbar