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Mit weniger Kriterien besser differenzieren: Warum bei der Messung von Qualität weniger mehr sein kann - Selektion von 15 validen bewohnerbezogenen Kriterien der Pflegetransparenzvereinbarung nach §115 SGB XI
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Mit weniger Kriterien besser differenzieren: Warum bei der Messung von Qualität weniger mehr sein kann - Selektion von 15 validen bewohnerbezogenen Kriterien der Pflegetransparenzvereinbarung nach §115 SGB XI

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Autor*innen: Albert Brühl, Bianca Berger   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 14   |   Heft: 1   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.10.2011   |   DOI: 10.3936/1108


Abstract

Mit der Novellierung des Pflegeversicherungsgesetzes im Juli 2008 wurden von den Vertragspartnern die sogenannte Pflegetransparenzvereinbarung-stationär (PTVS) verabschiedet. Ziel ist eine öffentlich zugängliche und allgemein verständliche Bewertung der Pflegeeinrichtungen. Jedoch werden seit dem Inkrafttreten der Verordnung immer wieder Mängel an den Kritieren geäußert. Eine wissenschaftliche Ausund Bewertung der bewohnerbezogenen Kriterien erfolgte bis zum heutigen Zeitpunkt nicht. Das Diakonische Werk Württemberg beauftragte daher, die Konstruktvalidität der bewohnerbezogenen Kriterien zu untersuchen. Anhand der 38 bewohnerbezogenen Kriterien der PTVS wird ein statistisches Verfahren vorgestellt, das eine Kürzung und gleichzeitige Verbesserung der PTVS ermöglichen könnte. Die Kritierien der Bewohnerbefragung wurden nicht in die Analyse einbezogen. Jedes Standardisierungsmodell bei externen Qualitätsvergleichen gewinnt an Validität, wenn es expliziert und mit einem passenden Messmodell überprüft wird. Das Standardisierungsmodell der PTVS beruht auf Summenund Durchschnittswerten und einer Übertragung in Notenwerte. Die Bildung von Summenwerten, Mittelwerten und die Zuordnung von Noten ist mit den PTVS-Kriterien aktuell nicht sinnvoll möglich, weil Kriterien verwandt werden, die weder gleich gewichtet werden dürfen, noch eindimensional sind und darüber hinaus mit unterschiedlicher Kriterienanzahl gearbeitet wird. Um diese Fehlerquellen auszuschalten und valide Summenwerte aus dichotomen Daten in Noten zu überführen, bietet sich das Rasch-Modell an, dessen Anwendung bei der Validierung der PTVS sinnvoll möglich ist. Das Rasch-Modell wurde in der Pflegewissenschaft bereits verwandt (Hagquist, 2009).


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