Autor*innen: Dibelius, Prof. Dr. O.; Piechotta-Henze, Prof. Dr. G. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 5 | Seiten: 85 bis 86 | Erscheinung: 11.05.2020 | DOI: 10.3936/docid196799
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Abstract
Präambel Pflegende Angehörige tragen wesentlich dazu bei, dass bis heute noch etwa 70 Prozent der älteren Menschen mit Unterstützungsund Pflegebedarf zu Hause leben können. Doch die Zahl der Singlehaushalte steigt an, die nachkommenden Generationen sind – und müssen im Kontext von Ausbildung und Berufstätigkeit – mobil sein. Frauen partizipieren zunehmend am Arbeitsmarkt und sind immer weniger in der Lage, die weiblich konnotierte Care-Arbeit zu leisten. Gleichzeitig nimmt aber die Zahl der pflegebedürftigen Menschen zu, innerhalb von zehn Jahren ist sie von 2. 247. 000 (2007) auf 3. 414. 000 (2017) gestiegen (Radtke 2019a). Unterdessen bricht die Versorgung durch ausgebildetes (Alten-)Pflegepersonal ein. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln schätzt, dass in der stationären Versorgung bis zum Jahr 2035 rund 307. 000 Pflegekräfte in Deutschland fehlen werden. Insgesamt könnten bis 2035 im Pflegebereich knapp 500. 000 Fachkräfte fehlen (Radtke 2019b).
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