Autor*innen: Bergerow, M. Sc. A.; Gaidys, Dr. phil. U. PhD. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 5 | Seiten: 33 bis 36 | Erscheinung: 11.05.2020 | DOI: 10.3936/docid196782
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Abstract
Hintergrund: Die COVID-19 Situation ist für alle Menschen in Deutschland eine Ausnahmesituation. Für die Pflegenden ist sie allerdings sowohl professionell als auch persönlich eine Extremsituation. Die Pflege und die Situation der Pflegenden wird aktuell jeden Tag in den Medien thematisiert. Allerdings werden widersprüchliche Signale an die Pflegenden gesendet. Einerseits wird ein scheinbar großer Dank aller an diese Berufsgruppe ausgedrückt (vgl. die Website https://1min.care, #wecare4care, #caringissharing), sie wird als systemrelevant bezeichnet und im Vergleich zu anderen dreijährigen Ausbildungsberufen mit einem hohen Stundenlohn vergütet (Statistisches Bundesamt, 2020). Andererseits gibt es die Empfehlung des RKI, dass Pflegende nach Kontakt mit einem COVID-Infizierten nicht mehr so lange in Quarantäne bräuchten, wie andere Personen, oder dass Schutzkleidung länger benutzt werden könnte (Robert Koch Institut, 2020). Trotz der relativ hohen Vergütung gilt die Pflege als ein niedrig bezahlter Beruf mit geringen Aufstiegsmöglichkeiten (Die Bundesregierung, 2019). Auch deshalb wird über eine einmalige Bonuszahlung an die Pflegenden diskutiert (BGV, 2020; ZDF, 2020). In der aktuellen Literatur finden sich bisher keine Erkenntnisse über die Erfahrungen von Pflegenden und ihre Situation in dieser jetzigen unerwarteten Krise.
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