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<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Arial">Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Pflegebedarf <br /> </span></span><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Konzepte und Methoden</span></span></p> (

Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Pflegebedarf Konzepte und Methoden (Garms-Homolová, Vjenkaet al.)Mabuse-Verlag, Frankfurt a.M., 2009, 304 S., . 29,90 €, ISBN 978-3-940529-08-4Rezension von: Prof. Dr. rer. medic. Martin Knoll Mit dem durch die Gesetzgebung eingeleit
25. Mai 2013 durch
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Arial">Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Pflegebedarf <br />
</span></span><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Konzepte und Methoden</span></span></p> (
Andreas Lauterbach

Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Pflegebedarf
Konzepte und Methoden

(

Garms-Homolová, Vjenkaet al.

)

Mabuse-Verlag, Frankfurt a.M., 2009, 304 S., . 29,90 €, ISBN 978-3-940529-08-4

Rezension von:

Prof. Dr. rer. medic. Martin Knoll


Mit dem durch die Gesetzgebung eingeleiteten Paradigmenwechsel – weg von Fürsorge und Versorgung – hin zu Aktivierung – werden Forderungen nach Teilhabe und Selbstbestimmung in der Pflege immer wichtiger.
Dieses Buch leistet eine konzeptionelle Klärung von Teilhabe und Selbstbestimmung in der Pflege. Es zeigt auf, wie diese Zielsetzungen verwirklicht werden können. Dabei fragen die Autorinnen und Autoren auch nach den Folgen, die eine Umsetzung von Selbstbestimmung und Teilhabe mit sich bringt: für die Organisation der Pflegesettings, für die Betroffenen und ihre Angehörigen.

In 10 Kapiteln und auf 302 Seiten setzen sich die Autoren mit der hochaktuellen Thematik der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Pflegebedarf auseinander. Ausgesprochen angenehm fallen die unterschiedlichen Sichtweisen auf, die durch die fachliche Expertise der Autoren, die aus unterschiedlichen Professionen entstammen, ermöglicht wird. So werden rechtliche Rahmenbedingungen ebenso wie pflegeprofessionelle und pflegepolitische Sichtweisen dargestellt. Der Entwicklung und Erläuterung unterschiedlicher Handlungskonzepte ist der größte Anteil des Buches gewidmet. Auf dieser theoriebasierten Handlungsgrundlage erfolgen evidenzbasierte Handlungsanleitungen für eine „gute Praxis“ sowie Empfehlungen für realisierbare und wirksame Maßnahmen. Den gelungenen inhaltlichen Abschluss bildet die Perspektive des Betroffenen. Die beiden letzten Kapitel vervollständigen die Fokussierung auf die Thematik, in dem sie sich mit der Paradoxie der Pflegefalle, d. h. der finanziellen Honorierung schlechter Pflege, sowie den Perspektiven und Kriterien für eine Kultur der Selbstbestimmung in der Pflege befassen.

Dieses Buch schließt eine Lücke in der pflege- und sozialwissenschaftlichen Literatur. Ein hochaktuelles, komplexes und wichtiges Thema wird wissenschaftlich bearbeitet und fundiert dargestellt. Ein Wissensschatz für alle, die sich mit dem Problem pflegebedürftiger Menschen befassen.

<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Arial"><strong>Was Qualitätsbeauftragte in der Pflege wissen müssen</strong></span></span></p> (Rezension)
Was Qualitätsbeauftragte in der Pflege wissen müssen (Fröse, Sonja)Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover, 2008, 192 S., 29,90 €, ISBN 978-3-89993-207-2Rezension von: Bettina Bonnenberg Jede Einrichtung im Gesundheitswesen ist zur Qualitätssicherung nach SGB V (gesetzliche